Texte zum Tag 2017-08-03T13:56:10+00:00

Die Bibeltexte des Tages

Lesung

Buch Jesus Sirach 48,1-4.9-11.

In jenen Tagen stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.
Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.
Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.
Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.
Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.
Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Evangelium

Evangelium nach Matthäus 17,9a.10-13.

Während Jesus und seine Jünger den Berg hinabstiegen,
Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen.
Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Impuls

„Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen“ (Lk 1,17)

„Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?“ Und der Herr antwortete: „Elija ist schon gekommen, und sie haben mit ihm getan, was sie wollten, und wenn ihr es wissen wollt, es ist Johannes der Täufer“ (vgl. Mt 17,10ff.). Der Herr Jesus Christus sprach: „Elija ist schon gekommen, und es ist Johannes der Täufer“; Johannes aber bekannte, als er gefragt wurde, er sei ebenso wenig Elija, wie er auch nicht Christus sei (vgl. Joh 1,20f.) [...] Warum also sagt er: „Ich bin nicht Elija“, und der Herr: „Er ist Elija“? Weil in ihm der Herr Jesus Christus seine zukünftige Ankunft im Voraus darstellen und dies zum Ausdruck bringen wollte, dass Johannes im Geist des Elija war. Und was Johannes bei der ersten Ankunft war, das wird Elija bei der zweiten Ankunft sein. Wie eine doppelte Ankunft des Richters, so zwei Herolde. Der Richter gewiss ist er, der Herolde aber sind es zwei […] Denn der Richter musste zuerst kommen, um gerichtet zu werden. Er sandte vor sich her den ersten Herold, er nannte ihn Elija, weil bei der zweiten Ankunft Elija dies sein wird, was bei der ersten Johannes war. Denn fürwahr, eure Liebe beachte, wie wahr ich rede. Als Johannes empfangen wurde […] da sagte der Heilige Geist von diesem Menschen dies als etwas voraus, das sich an ihm erfüllen sollte: „Er wird“, sagt er, „der Vorläufer des Allerhöchsten sein, im Geist und in der Kraft des Elija“ (Lk 1,17) […] Wer aber wird es verstehen? Wer die Demut des Herolds nachahmt und die Erhabenheit des Richters erkennt. Denn nichts ist demütiger als dieser Herold. Meine Brüder, kein größeres Verdienst hatte Johannes als jenes wegen seiner Demut, weil er, obwohl er die Menschen täuschen und für Christus angesehen und für Christus gehalten werden konnte (von so großer Gnade nämlich und von so großer Würde war er), dennoch offen bekannte und sagte: „Ich bin nicht Christus“. „Bist du etwa Elija?“ […] „Ich bin nicht Elija“.

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Ein Impuls von:
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Psalm des Tages

Psalm 80(79),2ac.3bc.15-16.18-19.

Du Hirte Israels, höre!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten,
den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.
Erhalt uns am Leben!
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.




Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Heilige des Tages

Hier finden Sie die Heiligen des Tages mit einem Link zu weiteren Informationen über sie. Nur in seltenen Fällen hat die Datenbank keine Einträge, so dass kein Name angezeigt wird.

Hl. Adelheid

„Die Bibel gleicht einem Acker, der nie abgeerntet werden kann und deshalb nie öde oder leer daliegt.
Sie gleicht einer Quelle, die beständig fließt und um so reichlicher strömt, je mehr man daraus schöpft.“

Ephräm der Syrer, 306-373, syrischer Kirchenlehrer