Über Friedrich

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Chorleiter gesucht!

Die Kath. Kirchengemeinde St. Martin in Schlier sucht zum frühestmöglichen Termin eine/n

 Chorleiter/in

unbefristet und einem Beschäftigungsumfang von 1,85 % (38 Stunden/Jahr).

Das Aufgabengebiet umfasst die Leitung des Kirchenchores und die damit verbundenen Chorauftritte in den Gottesdiensten. Aktuell sind im Chor 17 Frauen- und 12 Männerstimmen vertreten.

Wir wünschen uns von Ihnen Flexibilität, Teamfähigkeit und Freude an der Musik. Sie zeigen Verständnis und Interesse für die Aufgaben der Katholischen Kirche und bejahen die Eigenart des kirchlichen Dienstes. Die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche wird vorausgesetzt.

Die Einstellung und Vergütung erfolgt nach der Arbeitsvertragsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, vergleichbar Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) bzw. den diözesanen Richtsätzen je nach Qualifikation.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 15.12.2020 an die Kath. Kirchenpflege Schlier,  Frau Walser, Rathausstr. 12 in 88281 Schlier, email:  StMartin.Schlier@nbk.drs.de, Tel. 07529912880 vormittags.

2020-11-26T14:12:57+00:0026.11.2020|

Lebendiger Adventskalender

Eine Zeit der Besinnung.

Wir bedauern sehr, dass aufgrund der aktuellen Pandemie
und den Einschränkungen der lebendige Adventskalender
in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
Stattdessen finden Sie im Amtsblatt, sowie in
den Kirchen Unterankenreute und Schlier kleine
Impulse für die vier Adventssonntage.
Wir hoffen, dass diese Impulse bei Ihnen Vorfreude
weckt auf die Ankunft Christi.
Seien Sie von uns herzlich gegrüßt und bleiben Sie gesund.
Hannelore Pfleghar, Uschi Rausch und Yvonne Hummler

2020-11-26T13:49:35+00:0019.11.2020|

Kita St. Maria Unterankenreute

Rückblick
Nach einem unter Pandemiebedingungen erfolgreichen Start in das neue Kita-Jahr möchten wir uns hier bei allen Eltern für ihre Geduld, ihre Disziplin bei der Einhaltung der Regeln und vor allem für ihr Verständnis bedanken!

Mitte Oktober konnten wir in der Turn- und Festhalle Wetzisreute unseren ersten Elternabend abhalten. Wir freuen uns, unseren neu gewählten Elternbeirat begrüßen zu dürfen! Vielen Dank für Ihr Engagement.

St. Martin
In diesem besonderen Jahr standen in der Kita die letzten Tage unter dem Thema: „Wir teilen unser Licht.“ Die Kinder waren fleißig zu Gange, wunderschöne Windlichter zu gestalten. Dieses Kerzenlicht „teilten“ sie in diesen Tagen mit Freunden, Nachbarn oder der Familie.

Anders, aber schön

Am 11. November 2020 haben wir mit den Kindern in unserem Garten St. Martin gefeiert.
Die Legende wurde erzählt und gespielt, die traditionellen Lieder gesungen und ein anschließender Laternenumzug durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Martinsbrezel, welche jedes Kind bekam, rundete das „mal etwas andere St. Martinsfest“ doch wie gewohnt ab.

Ausblick
In schnellen Schritten geht es nun Richtung Advent. Wir freuen uns auf eine besinnliche – und für die Kinder magische und geheimnisvolle Zeit – mit vielen religiösen Geschichten, kleinen Geschenken und so mancher Überraschung.

Bleiben Sie gesund.

Ihr Kita Team St. Maria

2020-11-19T08:27:54+00:0018.11.2020|

Kirchenchor St. Martin Schlier

Ehrungen und Abschied im Kirchenchor in der Messfeier des Kirchenpatroziniums in der Pfarrkirche St. Martin in Schlier
Am 08.11.2020 haben wir in Schlier das Patrozinium des Hl. Martin in einem festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Sven Jast gefeiert. Das Fest des Kirchenpatroziniums war dieses Jahr wieder Anlass, die langjährigen Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Schlier am Ende des Gottesdienstes in feierlichem Rahmen zu ehren. Vorsitzender des Kirchengemeinderates Marc Malmer nahm die Ehrung der Chormitglieder vor.
Seit 20 Jahren singen Renate Kunter, Nelly und Jochen Scherret im Kirchenchor Schlier mit und wurden mit einer Urkunde des Cäcilienverbandes geehrt.

Eine Ehrenurkunde des Präses des Diözesan-Cäcilienverbandes und ein Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre wurden Liselotte Schuler überreicht.

Für 55 Jahre Sängerjubiläum wurde Monika Kuschel jeweils mit einem Ehrenbrief unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst und dem Diözesanpräses des Cäcilienverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgezeichnet.

In wertschätzenden Worten brachte Herr Malmer seine Freude und Dankbarkeit für diese lange Chorzugehörigkeit zum Ausdruck. Er bedankte sich sowohl bei den Jubilaren für ihre lange Mitwirkung im Kirchenchor, als auch bei den anderen Chormitgliedern für ihr Engagement und besonders in der heute schwierigen Zeit für den Zusammenhalt des Chores.
Alle Jubilare gehören zum fundamentalen Kern des Chores und sind tragende Säulen des Chorgesanges im Kirchenchor.
Mit den sichtlich gerührten Jubilaren freute sich auch die Gemeinde und dankte mit herzlichem Beifall.
Alle Jubilare erhielten von der Kirchengemeinde ein persönliches Geschenk als Dankeschön für die langjährige Treue.

Ein Abschied mit Wehmut
Aus gesundheitlichen und privaten Gründen musste unser Chorleiter Roland Baumer zum großen Bedauern des Chores und der Gemeinde, die Chorleitung aufgeben. Er kam im März des Jahres 2019 zu uns und wir nahmen ihn mit offenen Armen auf.

Bruno Sauter, vom Kirchenchor Schlier, der die Verabschiedung von Chorleiter Roland Baumer vornahm, sprach den Sängerinnen und Sängern des Chores aus der Seele.
Unser Chorleiter hatte zwar um einen „stillen Rückzug“ gebeten, war in der Rede von Bruno Sauter zu hören, – doch so einfach wollen wir Dich nicht gehen lassen.

Vielen Dank, lieber Roland, für die schöne Zeit und alles, was wir gemeinsam mit Dir erleben durften – wir werden Dich vermissen. Du hast einen tollen Job gemacht, uns motiviert, Frische in die Chorproben gebracht, wir haben musikalisch neues gelernt, es hat einfach Spaß gemacht.
Der Abschied fällt schwer. Schön, dass Du in Freundschaft gehst und in Freundschaft wollen wir auch verbunden bleiben.
Bruno Sauter bedankte sich für sein vielfältiges Engagement in der Chorarbeit und betonte, dass Roland Baumer als Organist der Kirchengemeinde Schlier erhalten bliebe. Dabei mit schmunzelnder Bemerkung: wir werden Dich im Auge behalten!
Mit einem gesunden Geschenkkorb drückte der Chor nochmals seine Freundschaft und Dankbarkeit aus.

Am Ende der Verabschiedung wies Bruno Sauter auf die jetzt kommende Chorleiter-lose-Zeit hin, auch mit dem Wunsch eine bzw. einen kompetenten Nachfolger zu finden.

Für den Kirchenchor, Moni Kuschel

2020-11-18T10:39:26+00:0018.11.2020|

Kirchenpatrozinium

Am 08. November fand unser Kirchenpatrozinium der Kirchengemeinde St. Martin im Rahmen eines Gottesdienstes statt. Das alljährliche, dem Gottesdienst anschließende Zusammensein bei einem leckeren Mittagessen im Pfarrstadel musste in diesem Jahr aufgrund der Pandemie leider ausfallen. Dennoch wussten wir es zu schätzen, dass wir als Gemeinde trotz Lockdown gemeinsam mit unserem Zelebranten Herrn Pfarrer Jast diese Eucharistie feiern und unserem Kirchenpatron, dem heiligen Martin von Tours gedenken duften. Sein Leben und Handeln können uns auch in der heutigen Zeit ein lebendiges Zeichen für christliche Nächstenliebe sein.
Am Ende des Gottesdienstes durften wir im Rahmen des Patroziniums langjährig verdiente Sängerinnen u. Sänger des Kirchenchores ehren, die sich auch dankenswerterweise bereit erklärten, den Gottesdienst musikalisch mit dem scheidenden Leiter des Kirchenchors, Herrn Roland Baumer, zu umrahmen. Zu ehren waren Helene u. Hans-Joachim Scherret und Renate Kunter für 20 Jahre, Lieselotte Schuler für 25 Jahre sowie Moni Kuschel für 55 Jahre Dienst für die Kirchenmusik. Allen Jubilaren als auch Herrn Baumer sei hier noch einmal ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Insbesondere in diesen Zeiten sehnen wir uns doch so arg nach dem Gemeindegesang und nach dem vollen Chorklang, wie er immer an den Hochfesten durch unseren Kirchenchor erklingt.
Eine besondere Freude war es, die verdienten Kirchengemeinderatsmitglieder zu verabschieden, die nach der diesjährigen Kirchengemeinderatswahl aus dem Gremium ausgeschieden sind. Leider war es aufgrund Covid-19 nicht möglich, dies bis dato in einer würdigen Form an einem kirchlichen Hochfest durchzuführen. Die Arbeit als Kirchengemeinderat ist nicht immer nur positiv und auch nicht immer leicht. Zum einen hat man mit den bekannten Vorurteilen, Imageproblemen aber auch mit der berechtigten Kritik an der katholischen Kirche als Institution zu kämpfen u. diese wirken sich bis auf die Arbeitsebene des Kirchengemeinderats aus. In den letzten fünf Jahren musste der KGR wichtige und auch schwierige Entscheidungen treffen. In solch schweren Zeiten hat sich immer der ganz besondere Zusammenhalt im KGR herausgestellt. Ohne diesen hätte man die vergangenen 5 Jahre nicht so gestalten und prägen können. Zukunftsweisende Beschlüsse mussten auch für den Kindergarten, die Sozialstation und andere seelsorgerische u. caritative Gruppen in der KG gefasst werden. Symbolisch kann hier insbesondere die Kirchenrenovation mit einem Volumen von 200.000 € als größtes Projekt der Amtsperiode genannt werden. Daher bedankt sich der aktuelle Kirchengemeinderat im Namen der ganzen Gemeinde noch einmal herzlich bei Christine Hengstler, Verena Unterweger, Tanja Huchler, Regina Pfleghaar für 5 Jahre und bei Johannes Dörflinger für 10 Jahre ehrenamtlichen Dienst. Christine Hengstler ist für ihr Amt als gewählte Vorsitzende und den damit verbundenen Extrastunden und Mühen ein besonderer Dank auszusprechen. Der Abschluss des Patroziniums bildete eine Überraschung. Andreas Knörle wurde für seinen 30-jährigen Dienst als Kirchengemeinderat die Martinus-Medaille überreicht. Ein passenderes Kirchenfest kann es für diese Ehrung nicht geben, denn Bischof Gebhard Fürst sagt über die Träger dieser Medaille, dass diese mit ihrem Leben zeigen, was es heißt, nach dem Vorbild des Heiligen Martin unserem Jesus Christus zu folgen.

Für den KGR Schlier
Marc Malmer
Gewählter Vorsitzender

2020-11-18T10:35:01+00:0018.11.2020|

Bücherei Schlier

Wir brauchen Sie!

Haben Sie gerne mit Menschen zu tun?
Ist Lesen für Sie eine interessante Freizeitbeschäftigung?
Bringen Sie Ihre Talente ein! Unterstützen Sie unsere Bücherei!

Während unserer Öffnungszeiten braucht unser Team Verstärkung im Ausleihdienst. Bei der Ausleihe werden die Medien verbucht, wieder einsortiert und ansprechend präsentiert.
Von großer Bedeutung sind Gespräche mit Besuchern rund ums Lesen und Leben.
Haben Sie Zeit, drei-vier Stunden im Monat sich dieser interessanten ehrenamtlichen Aktivität zu widmen?
Dann sprechen Sie uns an.
Wir freuen uns auf Sie!

Das Büchereiteam

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei der Bibliotheksleiterin Rosa Gozzini unter der Rufnummer 0176 43226093 oder per E-Mail   buecherei_schlier@yahoo.de

2020-09-14T09:57:21+00:0014.09.2020|

Dank vom „Freundeskreis Indienhilfe e.V.“

Fritz Hägele, der erste Vorsitzende des Vereins, der Dekan B. Marreddy in Andhra Pradesh unterstützt, bedankt sich bei der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt (Unterankenreute) für die Einladung am außerordentlichen Missionssonntag und für die große Hilfe von 548,90 €:

„Vielen Dank für Ihre Hilfe, die im Augenblick in Indien gut eingesetzt werden kann. Das Coronavirus hat auch Indien mit voller Wucht getroffen. Da alle Fabriken in den Städten geschlossen sind und die Arbeitslosen keinerlei Unterstützung vom Staat bekommen, gehen die Menschen in ihre Dörfer zurück, weil sie hoffen, dort eher überleben zu können und schleppen dann oft das Virus auch in die Dörfer ein. Weil alle Verkehrsverbindungen gestrichen wurden, machen sich alle zu Fuß auf einen oft sehr langen Weg. Es kommt dazu, dass es in Indien keine Krankenversicherung gibt und die Menschen sich keinen Arztbesuch und keine Medikamente leisten können. Nicht einmal für Lebensmittel haben sie das nötige Geld.

Helfer um Pfarrer Marreddy organisieren nun von deutschen Spendengeldern Überlebens­pakete für arme Familien in den indischen Dörfern. 1200 solcher Lebensmittelpakete konnten bereits verteilt werden. (Ein Paket enthält 10 kg Reis, Linsen, Gemüse, Kokosnussmehl, Salz, Gewürze, Speiseöl und Hygieneartikel im Wert von 10 Euros.)

Auch die Kollekte aus Unterankenreute hilft armen Familien zu überleben, bis eine Lockerung der strengen Ausgangssperre den Menschen wieder ermöglicht, ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.“

2020-07-27T06:44:05+00:0027.07.2020|

Sozialstation St. Martin Schlier

Wir sind für Sie da!
Rufen Sie uns bei Hilfebedarf einfach an Ihre Sozialstation St. Martin
Für die Gemeinden Amtzell Bodnegg Grünkraut Schlier
Vogt Waldburg. Tel. 07529/855

2020-07-24T06:45:55+00:0023.07.2020|

Zum Abschied

Es ist der Zeit, die wir gerade erleben müssen, geschuldet, dass wir als nunmehr ehemalige Kirchengemeindemitglieder uns auf diese Weise schriftlich im Amtsblatt von euch und Ihnen, liebe Kirchengemeinde verabschieden. Wir haben eine sehr schöne, aufregende und auch herausfordernde Zeit zusammen im Dienst für IHN erlebt. In diesem Ehrenamt durften wir viele Menschen neu oder näher kennenlernen. Dies sehen wir nicht erst seit den coronabedingten Kontaktbeschränkungen als ein reiches Geschenk an, denn Gott hat uns als Beziehungswesen geschaffen. Und die Kirchengemeinde St. Martin Schlier feierte schon immer gerne und viel. Das wird hoffentlich auch bald wieder so sein, denn wir verkünden eine Frohbotschaft!

Wir verabschieden uns nun als Kirchengemeinderatsmitglieder, nicht aber als Kirchengemeindemitglieder und Gläubige von Ihnen. Herzlich sagen wir Vergelt´s Gott für die stets gute Unterstützung von zahlreichen Seiten und für die vielen lobenden und aufmunternden Worte in den Jahren.

Für den letzten Mittwoch neu konstituierten Kirchengemeinderat wünschen wir von Herzen alles Gute und vor allem Gottes reichen Segen.

Christine Hengstler, Johannes Dörflinger, Tanja Huchler, Regina Pfleghaar und Verena Unterweger

2020-06-25T13:18:21+00:0025.06.2020|

Fronleichnam

Wenn ich „Fronleichnam“ höre und an das Fest denke, dann geht mein Herz auf. Mir kommen die vielen Erinnerungen an die Feste, die ich in den verschiedenen Gemeinden an unterschiedlichen Orten in den letzten fünf Jahrzehnten erlebt und mitgefeiert habe. Diese Erinnerungen gehen zurück in meine Kindheit, an diese Feiern in meiner Heimat, bei denen alle auf den Beinen waren und in festlicher Kleidung dabei, die Kinder und Jugend, die Vereine mit ihren Fahnen und die Gruppen, die Familien und Alleinstehenden, Alt und Jung, Groß und Klein. Alles war herausgeputzt, die Straßen geschmückt und beflaggt. An den Altären, es waren in der Regel immer vier, lagen wunderbare Blumenteppiche, die von vielen Helferinnen und Helfern in den frühen Morgenstunden mit ganz viel Liebe gelegt waren, Motive, die an das Fest erinnerten, an Glaubenswahrheiten, um Zeugnis zu geben, oder auf aktuelle Themen anspielten. Manche Wege waren auch mit Gras und Blumen belegt, auf denen der Pfarrer mit dem Allerheiligsten in der wunderbaren Monstranz unter dem „Himmel“ ging. Christus unter uns dabei, gegenwärtig im Brot, im Mahl der Liebe, im Zeichen seiner Lebenshingabe. Dieser Anblick hat mir oftmals Gänsehaut bereitet und mich zu Tränen gerührt. Die Musikkapelle spielte froh auf und gab der Prozession den festlichen Rahmen und zugleich den Laufschritt vor. In diese Bewegung war man beherzt hineingenommen, vereint mit allen, die dabei waren. Ja, mehr noch, mit allen auf der Welt, die an diesem Tag, zehn Tage nach Pfingsten, am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag, sich ebenso auf den Weg machten, auf die Straßen gingen, um zu zeigen, wer unser Weg ist, uns Leben gibt, uns stärkt, wem wir vertrauen können und was unsere Hoffnung, unser Leben ist. Wir unterbrechen quasi den Alltag, um dafür auf die Straße zu gehen, weil es uns so wichtig ist, zu zeigen, was wir im Gottesdienst jeden Sonntag feiern, glauben und bekennen.

In diesem Jahr, alles eine Erinnerung! Eine Erinnerung?

Ja, wohl schon! Weil die Situation es nicht erlaubt, so auf die Straße gehen zu können, wie wir es uns wünschten und wie wir es gewohnt sind. Aber dennoch werden wir uns erinnern, an die Lebenshingabe Jesu in den Gottesdiensten, die wir in unseren Gemeinden an Fronleichnam feiern. Die Prozessionen fallen aus, aber das Fest nicht! Am Ende des Gottesdienstes wird Herr Pfarrer Jast mit der Monstranz den Segen in den Kirchen geben. Den feierlichen Rahmen werden wir schmerzlich vermissen, aber das eigentliche, die Mitte des Festes bleibt, – Gott sei Dank! – Gottes liebende Nähe, seine Hingabe für uns, seine rettende Tat, seine heilsame Nähe, sein Weggeleit durch die Zeit, sein Segen für uns.

Das wollen wir auch nach außen hin dankbar zeigen, indem wir die Fahnen an diesem Tag aufziehen zum Zeichen der Verbundenheit untereinander und mit diesem Fest.

Von Herzen wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Fronleichnamsfest, die spürbare Nähe der Liebe Gottes und sein Geleit und grüße Sie, auch im Namen von Herrn Pfarrer Jast.

Pfarrer Edgar Briemle, Administrator

2020-06-12T06:09:00+00:0005.06.2020|