Fasnetsfeier im Kindergarten St. Maria

Am Mittwoch, den 19.02., fand bei uns in der Kita unsere Fasnetsfeier statt und es gab für die Kinder verschiedene Möglichkeiten, zwischen denen sie an diesem Tag wählen konnten: In der Turnhalle fand zum einen eine Kinderdisco statt, bei der die Kinder zu Fasnetssongs tanzen durften. Zum anderen gab es dort später ein Kasperletheater der Gänseblümchen-Erzieher, welches sich die Kinder anschauen konnten. In der Klatschmohngruppe konnten die Kinder im Freispiel aktiv werden, während in der Pusteblumengruppe Masken gebastelt wurden. Im Flur gab es wieder ein leckeres Buffet, das die Eltern der Einrichtung mitgebracht haben. Vielen Dank dafür liebe Eltern.

Am Donnerstag, den 20.02. wurden alle – Erzieher und Kinder –  gegen 9 Uhr von den Narren befreit. In der Turnhalle gab es Süßigkeiten, nachdem die Kinder die eingeübten Lieder für jede der 3 Narrenzünfte vorgesungen hatten. Den Kindern wurden die Masken vorgestellt und sie durften raten, welches Häs zu welcher Narrenzunft gehört.
Es waren rundum bunte und lustige Tage. Vielen Dank an die Narrenzünfte, ihr dürft gerne nächstes Jahr wiederkommen – wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Fasnet.

2020-02-28T10:23:53+00:0028.02.2020|

Abschied und Neuanfang in der Nachbarschaftshilfe

Das Evangelium in der Wortgottesdienstfeier, welches Teil der Bergpredigt ist, endete mit den Worten, „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“. Dieses eindeutige Ja zur Nächstenliebe lebten die Leiterinnen der Nachbarschaftshilfe, Frau Zinnäcker 15 und Frau Liebhardt 20 Jahre lang. Mit bewegenden Worten verabschiedeten sich Beide am Ende der Wortgottesdienstfeier. Die Kirchengemeinden St. Martin Schlier und Mariä Himmelfahrt bedanken sich nochmals ganz herzlich für ihr jahrelanges Engagement!

Und Frau Zinnäcker bemerkte richtig, es ist ein Geschenk, dass die Leitung der Nachbarschaftshilfe mit Frau Stiller und Frau Renner, als Stellvertreterin, weitergehen wird. Wir sind froh und dankbar, dass diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe in so fröhlichen und engagierten Händen weitergeht. Auch hierfür ein herzliches Vergelt´s Gott!

Die Gewählten Vorsitzenden Christine Hengstler und Marlies Waldinger für die Kirchengemeinden

2020-02-20T09:44:11+00:0020.02.2020|

Wechsel bei der Nachbarschaftshilfe Schlier-Unterankenreute

Nach 15 Jahre beende ich meine Arbeit als Einsatzleitung der Nachbarschaftshilfe.
Ich darf mich für Ihr Vertrauen und die vielfältigen Begegnungen und Gespräche bedanken. Es war für mich eine intensive Zeit mit vielen berührenden, interessanten und auch fröhlichen Erlebnissen.
Mein großer Dank gilt vor allem den Helferinnen und Helfern, die mich all die Jahre immer fantastisch unterstützt haben.
Über die lange Zeit sind Freundschaften entstanden und in vielen Haushalten gehört die Helferin schon fast zur Familie.
Ich bin sehr glücklich nun eine Nachfolgerin gefunden zu haben, welche die Nachbarschaftshilfe in diesem Sinne weiterführen wird.

Ab 01. Februar 2020 übernahm Frau Nadja Stiller die Einsatzleitung der Nachbarschaftshilfe Schlier-Unterankenreute.
Sie freut sich schon sehr auf die neue Aufgabe und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Anschluss an die 10:30 Uhr Wort-Gottes-Dienst-Feier am 16.02.2020 in der Kirche in Schlier möchte ich mich gerne von Ihnen verabschieden und Frau Stiller herzlich willkommen heißen.

Beatrix Zinnäcker

2020-02-13T14:20:26+00:0013.02.2020|

Vortrag „Maria und die Tücher aus dem Grabe Jesu“ …

von Sr. Petra-Maria Steiner in der Seelsorgeeinheit Vorallgäu am 5. Februar. Zum dritten Mal durfte die Seelsorgeeinheit Vorallgäu Sr. Petra-Maria Steiner, Ordensfrau der Gemeinschaft Vita Communis und meist in Manoppello lebend, zu einem Vortrag einladen. So eine Einladung wäre aber überhaupt nicht möglich, gäbe es die fleißigen Helfer im Hintergrund nicht. Daher geht ein großer Dank an den Kirchengemeinderat Schlier, der auch dieses Mal tatkräftig und unkompliziert die Veranstaltung stemmte und den Vortrag mit einem fröhlichen und unterhaltsamen Miteinander bei einem Gläschen, welchen Inhalts auch immer, ausklingen ließ.

Im Vortrag „Maria und die Tücher aus dem Grabe Jesu“ stellte Sr. Petra-Maria mit unglaublich historischem und biblischem Wissen Bezüge vom Alten und Neuen Testament zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Grabtücher Jesu aus Turin, Oviedo und insbesondere Manoppello her. Zurück bis zu den Anfängen gibt es viele ernst zu nehmende Zeugnisse und Quellen, die ein „nicht von Menschenhand gemachtes“ Bild eben dieser gleichen Art zurückverfolgen, weiter über Konstantinopel und Edessa bis hin nach Jerusalem. Ebenfalls flossen in den Vortrag Erkenntnisse der Erforschung der Grabtücher durch Funde neueren Datums in den Bibliotheken von Tiflis, Georgien, mit ein. Sie bieten insbesondere einen Ausgangspunkt für die Ausführungen aus der Perspektive von Maria, der Gottesmutter, an. In ihrem Leben spielte ein Schleier aus Muschelseide immer wieder eine Rolle – Aufzeichnungen, Ikonen und Gemälde aus allen Zeiten erzählen davon. Letztlich findet ein solches im Johannesevangelium Erwähnung (Joh 20, 3-7), und auch danach gibt es zahlreiche Hinweise, dass Maria das Tuch, das ihren Sohn als Auferstandenen bezeugt, weiter mit sich trug. Es ist nicht nur das Antlitz ihrer Hoffnung, es ist die Hoffnung der ganzen Menschheit. Ohne Jesus Christus, Gottes Sohn würde es keine Erlösung für uns Menschen geben und Maria ist untrennbar mit IHM verbunden, sie ist unsere Miterlöserin.

Sr. Petra-Maria machte in ihrem Vortrag einmal mehr deutlich, dass sich Glaube und Verstand nicht widersprechen. Glaube ist eben nicht nur Gefühl. Und wer nun meint, hier fand ein etwas trockener, historischer Vortrag statt, irrt sich gewaltig. Man sah die Begeisterung den vielen Zuhörern geradezu an, die gebannt der tiefen Glaubensfreude, dem ungemeinen Wissen, aber auch den humorvollen Episoden rund um das Volto Santo folgten. Und Sr. Petra-Maria nahm auch immer wieder Bezug auf das Jetzt, in dem wir leben, auf der Suche nach der eigenen Identität und den Angriffen auf die Familien. Ein herzliches Vergelt´s Gott an Sr. Petra-Maria für diesen wertvollen Abend!

 

2020-02-12T09:17:51+00:0012.02.2020|

Wallfahrt der Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit Vorallgäu

Die Kirchengemeinderäte, Pfarramtssekretärinnen und Kirchenpfleger der ganzen Seelsorgeeinheit Vorallgäu durften es letzten Samstag erleben: eine Wallfahrt eröffnet neue Räume der Begegnung mit sich selbst, mit den anderen und vor allem mit Gott, und das inmitten von Natur und Kultur. Zu verdanken haben wir dies uneingeschränkt unserem derzeitigen Administrator in der Vakanz, Herrn Pfarrer Briemle, der die Wallfahrt für uns organisierte und durchführte.

Mit unseren persönlichen Anliegen, aber auch mit der Bitte für einen guten neuen Pfarrer für unsere Seelsorgeeinheit im Gepäck ging es zum Heiligen Berg Oberschwabens, den Bussen. Eindrücklich und sehr persönlich wies Herr Pfarrer Briemle gleich am Anfang des Gottesdienstes in der Wallfahrtskirche auf den außergewöhnlichen Marienwallfahrtsort hin, der nicht nur in Bezug auf Kinderwunsch aufgesucht wird, sondern auch ein Gnadenort für Frieden sei. In Zeiten, in denen weltweit Kriege herrsche und der Friede fragiler denn je ist, erinnerte uns Herr Pfarrer Briemle an den wahren Friedensfürsten. Absichtlich habe er sich für das Evangelium „Die Hochzeit zu Kanaan“ entschieden, dem ersten Wunder Jesu Christi rund um ein freudiges Ereignis, eben einer Hochzeit. Von dieser Freude dürfen und sollen wir uns anstecken lassen, sozusagen die Gläser (wieder) halb voll sehen. Gerade das erste Wunder Jesu zeige uns, dass Jesus Christus aus dem Einfachsten, dem Wasser, etwas Kostbares, den Wein, machen könne. ER verwandle – so auch uns! Deswegen ermutigte uns Herr Pfarrer Briemle am Ende seiner Predigt mit den Worten Mariä: „Was ER euch sagen wird, das tut!“

Nach einem wunderbaren Mittagessen am Bussen, das Assoziationen an ein Hochzeitsmahl und so ans Evangelium weckte, wurden wir von Herrn Pfarrer Briemle durch die Kirche in der Klosteranlage der Barmherzigen Schwestern von Hl. Vinzenz von Paul geführt. Mit Begeisterung und viel Wissen wurde uns der Kirchenbau, die in „Beton gegossene Theologie“, nahegebracht. Und immer wieder wurde der langjährige Superior der dortigen Vinzentinerinnen durch ein freudiges und herzliches Wiedersehen mit den Ordensfrauen unterbrochen.

Der anschließende Besuch der Klosteranlage in Obermarchtal bescherte einem fast schon einen kleinen Kulturschock. Der Unterschied, der in den 70er Jahren in Sichtbeton erbauten Kirche in Untermarchtal zur voll geschmückten barocken Kirche in Obermarchtal, war enorm und sehr interessant, liegen doch knappe 300 Jahre zwischen den Bauzeiten. Ausklingen ließen wir die Wallfahrt im Schlossstüble im Mochental und auf dem Nachhauseweg so, wie wir den Tag begonnen haben, mit Gebet und Gesang.

Unser herzlichster Dank an einen wunderschönen, bereichernden Tag, der jeden Teilnehmer selbst, aber auch in der Gemeinschaft mit den anderen Kirchengemeinderäten, den Pfarramtssekretärinnen und Kirchenpflegern, reich beschenkt hat, gilt von ganzem Herzen Herrn Pfarrer Briemle. Es hat uns nicht nur gutgetan, es hat uns riesig gefallen – ein herzliches Vergelt´s Gott an Sie!

Christine Hengstler, Gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde St. Martin, Schlier für die gesamte Seelsorgeeinheit

2020-02-10T08:01:41+00:0010.02.2020|