Liebe Kirchengemeinde,

unsere Kirche St. Martin ist wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Wie Sie auf dem Bild erkennen können, sind alle Bänke abmontiert. Die Firma Hauser wird die Bänke aufarbeiten. Dabei werden die Sitzflächen etwas tiefer und jede Bank bekommt eine flexible Kniebank. Schadhafte Bankteile werden ausgebessert oder ersetzt.
Der Abstand der Bänke wird danach großzügiger gestaltet und damit auch   mehr Beinfreiheit vorhanden sein.
Die Firma Elektro Miller legt bereits schon die Verbindungen für die neue Heizung. Zudem werden neue Leitungen für den neuen Schaltschrank in der Sakristei verlegt.
In der zweiten Juni – Woche werden vom Parkettleger die wurmstichigen Hölzer ausgetauscht und der Parkett neu aufbereitet.
Danach werden die Bänke angeliefert und montiert.
Erst dann wird die neue Heizung unter den Bänken angebracht. Gleichzeitig wird der neue Schaltschrank installiert.
Zum guten Schluss werden wir die Sakristei renovieren, da diese doch schon in die Jahre gekommen ist.
Wir hoffen, dass wir dann Anfang August endlich wieder Gottesdienste in unserer Kirche feiern können. Für die kalte Jahreszeit sind wir dann sicher gewappnet.

Klaus Stauber
Für den Verwaltungs-und Bauausschuss des Kirchengemeinderats

Maria Walser
Kirchenpflegerin

 

2020-05-29T07:54:50+00:0029.05.2020|

Anmeldung zur Firmvorbereitung

In diesen Tagen werden die Firmbewerber*innen der Klassenstufe 9 von unseren Pfarrämtern per Informationsbrief eingeladen, sich zur Firmvorbereitung anzumelden. Wer bis zum 03. Juni noch keine Einladung per Brief erhalten hat, sich aber dieses Jahr firmen lassen möchte, möge sich bitte bis zum 15. Juni auf einem der katholischen Pfarrämter in Bodnegg Tel. 07520 2145 und Schlier 07529 854 melden. Dann schicken wir den Anmeldungsbrief zu. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2020.

2020-05-28T17:18:09+00:0028.05.2020|

Wissenschaft, Meinung und Entscheidung

Liebe Gemeinde,
Verantwortungs- und Entscheidungsträger*innen haben es derzeit nicht ganz einfach. Eine große Vielfalt von Vorgaben müssen beachtet, abgewogen und zu einem Ergebnis geführt werden, das seine Anwendung im Alltag hat. Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Meinungen, Vorgaben von Ämtern, Behörden und Dienststellen wird ein möglichst „Corona-ansteckungsfreier-Lebensraum“ gezimmert. Da entsteht ein Lebenshaus, das um das Virus herum gebaut wird und alles andere als wohnlich ist und nicht der Normalität gleicht, die wir gewohnt waren und sind, eine Alternative mit vielen Abstrichen und Einschränkungen. Sie können sich sicherlich auch vorstellen wie schwer es ist, allen dabei gerecht zu werden. Wissenschaft und Meinungen prallen aufeinander und bringen Entscheidungsträger in eine große Zerreißprobe. Ganz gleich wie entschieden wird, es gibt Befürworter und Gegner, Unzufriedene und Kritiker.

Auch wir als Pastoralteam und Gemeindeleitungen tun uns unsäglich schwer, zum Wohl und zum Schutz der Menschen Entscheidungen zu treffen. Wir sind alle sehr bemüht und besorgt und treffen nach langem Abwägen unsere Entscheidungen. Manche Entscheidungen werden uns aber auch abgenommen durch die amtlichen Vorgaben und Verbote. Worte wie “hätte“, „könnte“, „würde“ und „sollte“ sind immer wieder auch zu hören, was wir auch in den persönlichen Einzelanliegen und persönlichen Verständnissen verstehen können. Bei jeder neuen Entscheidungsfindung versuchen wir auch all das zu berücksichtigen, was nicht immer gelingt.

Wir sind so dankbar dafür, dass alle Mitverantwortlichen in unseren Gemeinden zu guten Entscheidungen und gangbaren Wegen gekommen sind und mit Klarheit Möglichkeiten geschaffen haben, Gottesdienste zu feiern. Sicherlich entsprechen diese Formen nicht unserem theologischen Verständnis, aber sie sind die einzige momentane Alternative, welche gegen die „Corona-Virus-Existenz“ unser Feiern ermöglicht.

Unser ganzes Leben baut sich um dieses Virus herum. Manchmal vielleicht mit einem zu überaus vorsichtigem Sicherheitsabstand, manchmal auch sehr gefährlich nahe. Die Grenzen sind unsichtbar und darum auch schwer auszumachen. Den richtigen Abstand kann man leider erst im Nachhinein ausmachen, wenn keine Ansteckung erfolgte oder eben doch eine.

Vorgaben, Verordnungen, Abwägungen der Möglichkeiten und örtliche Gegebenheiten fordern einen ständig heraus und zwingen zu Entscheidungen, die abgewogen so ausfallen, dass der Schutz des Lebens und die Machbarkeit in einem tragbaren Verhältnis zueinander stehen und auch umsetzbar sind.

Dieses Virus verändert unser Gemeindeleben derzeit gehörig und all unser Feiern. Wir bauen um dieses Virus quasi herum und darum bleibt es immer im Mittelpunkt all unseres derzeitigen Handelns und ist somit auch immer im Weg. Das Mögliche können wir tun, aber es wird vielfach anders sein, als das Gewohnte, Gewollte und ans Herz Gewachsene. Da hilft kein Klagen, sondern nur das ermutigende Miteinander, das gegenseitig Wertschätzen und das Handeln im Bereich des Machbaren.

Dafür sage ich Ihnen allen, auch im Namen aller Mitverantwortlichen in unseren Gemeinden, ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihr Sein und Mittun, Ihre Mitsorge und Ihr Gebet, Ihr Mitfeiern und all Ihre Mithilfen, Ihr Verständnis und Ihre offenen Augen und Herzen für all die Menschen, die uns derzeit ganz besonders brauchen.

Pfarrer Edgar Briemle, Administrator

2020-05-15T09:43:28+00:0015.05.2020|

Katholische Kindertagesstätte St. Maria Unterankenreute

Liebe Familien,
wir hoffen Ihnen geht es allen gut!
Wir Erzieher vermissen die Kinder sehr und freuen uns, alle gesund wiederzusehen.
Der Elternbeirat der Kindertagesstätte St. Maria hatte die tolle Idee, eine Steinschlange vor die Einrichtung zu legen. Alle Gemeindemitglieder dürfen zu Hause Steine bunt bemalen und diese an die Schlange legen. So können wir schauen, wie lang unsere Schlange ist, wenn die Kindertagesstätte St. Maria wieder öffnet.
Wir freuen uns auf die vielen bunten Steine und sind schon ganz gespannt, wie lange die Schlange wird.
Das Team der Kindertagesstätte St. Maria wünscht Ihnen das Beste für diese Zeit.

2020-05-20T06:25:39+00:0015.05.2020|

Gottesdienste in der Corona-Zeit

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
nachdem wir in den vergangenen Wochen die Gottesdienste nichtöffentlich gefeiert haben, wird es ab dem 9. Mai 2020 wieder möglich sein, diese unter Einhaltung bestimmter Regeln und Auflagen in unseren Kirchen öffentlich zu feiern. In anderen Räumen zu feiern, ist nicht erlaubt. Wir werden die Gottesdienstzeiten, Gottesdiensttage und Gottesdienstorte wie vor der Corona-Krise nach und nach wieder aufnehmen. Diese können Sie dem Mitteilungsblatt und auch im Internet auf der Homepage entnehmen.

  • Es wird nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden bei allen Gottesdiensten geben können. Die Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraumes. Zwischen den Mitfeiernden muss mindestens 2 Meter Abstand nach allen vier Seiten gewährleistet sein. Familienmitglieder, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, werden nicht getrennt. Die einzelnen Sitzplätze sind gekennzeichnet. Alle Mitfeiernden müssen einen Sitzplatz haben. Stehplätze sind nicht möglich. Eine zusätzliche Bestuhlung darf nicht vorgenommen werden. Diese Regel gilt sowohl für die Eucharistiefeiern und Wort-Gottes-Feiern, wie auch für andere Gottesdienstformen wie Rosenkranz, Anbetung und Andachten. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ebenso der Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Menschenansammlungen an den Ein- und Ausgängen darf es nicht geben.
  • Im Eingangsbereich wird es die Möglichkeit zur Handdesinfektion
  • Auf den Gemeindegesang muss leider verzichtet werden, da dieser ein besonderes Infektionsrisiko birgt. Darum werden Vorsänger eingesetzt.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen.
  • Es ist eine vorherige Anmeldung zu den Gottesdiensten notwendig. Diese können Sie telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros oder per Mail tätigen. Durch die begrenzte Gottesdienstbesucherzahl kann es vorkommen, dass keine freien Plätze mehr vorhanden sind. Dann können Sie sich gleich für einen der nächsten Gottesdienste vormerken lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie sich nicht gleich für alle Gottesdienste und Feiern eintragen lassen können. Das würde unsere Arbeit zwar erleichtern, wäre aber unter diesen gegebenen Umständen anderen gegenüber nicht gut.
  • Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.

Wie Sie sehen erfordert die Umsetzung und Lockerung der Gottesdiensteinschränkungen ganz viel an Organisation, Kraft, Überlegungen und zudem von allen eine gehörige Portion an Geduld, Ausdauer, Verständnis und vor allem Disziplin der Mitfeiernden.

Taufen in der Corona-Zeit
Diese oben ausgeführten Regelungen betreffen auch die Taufen, die ab sofort als Einzeltaufen stattfinden dürfen.

 

Erstkommunion und Firmung in der Corona-Zeit
Ausführliche Hinweise im Umgang mit den verschobenen Erstkommunionen und Firmungen werden in den nächsten Tagen gesondert von Rottenburg kommen.

 

Beisetzungen in der Corona-Zeit
Diese können ab sofort mit maximal 50 Teilnehmer*innen stattfinden.

 

Trauergottesdienst/Requiem in der Corona-Zeit
Die können in gleichem Rahmen gefeiert werden wie die anderen Gottesdienste.

 

Dass uns diese Regelungen und Vorgaben, die uns der Corona-Virus aufzwingt, so zu handeln, nicht gefällt, das können Sie sich leicht denken. Wir hätten es gerne anders, so richtig feierlich und mit viel Gesang, wie es dieser Zeit entsprechend wäre. Aber starten wir unter diesen schwierigen Bedingungen und machen wir das Beste daraus. Es kommen hoffentlich bald wieder die Zeiten, in denen wir nicht mehr so eingeschränkt Gottesdienste feiern müssen.

Ich grüße Sie herzlich, auch im Namen von Herrn Pfarrer Jast, mit der Bitte um Gottes Segen für Sie. Trotz gefordertem Abstand stehen wir zueinander und beten füreinander. Diese Zeit erfordert das im Besonderen.

Pfarrer Edgar Briemle, Administrator

 

 

2020-05-06T14:59:59+00:0006.05.2020|