Herbergsuche 2019

Im Advent gibt es den schönen Brauch der Herbergsuche, bei dem die Marienfigur von Haus zu Haus weitergereicht und in den Familien gebetet und gesungen wird. Heute wende ich mich mit einer dringenden Herbergssuche anderer Art an Sie: Ein junger Syrer, der mir persönlich bekannt ist und dem ich beste Referenzen ausstellen kann, sucht eine kleine Wohnung in Unterankenreute, Schlier, Grünkraut oder Bodnegg. Falls Sie über ein Appartement oder eine kleine Wohnung verfügen und bereit sind, diese zu vermieten, melden Sie sich bitte bei Ulla Köberle-Lang (Helferkreis Schlier) unter 07529-913880 oder im Pfarrbüro 07520 2145. Vielen Dank für Ihre Mithilfe Pfarrer Michael Stork.

2018-12-28T07:51:18+00:0027.12.2018|

Roratefeier mit Frühstück

Herzlichen Dank an das Kolping-Team
für das gemütliche Frühstück mit selbstgebackenem
Zopf und Semmeln nach der Roratefeier am 14. Dezember.
Pfarrer Michael Stork mit dem Kirchengemeinderat

2018-12-20T16:16:59+00:0020.12.2018|

Die Orgel erklingt wieder

Wir freuen uns darauf, wenn m 23. Dezember – 4. Adventssonntag – unsere Kirchenorgel nach erfolgreicher Sanierung wieder erklingt und die Gemeinde im Gesang begleitet.
Am 20.08.2018 begann die Orgelbaufirma Josef Maier aus Hergensweiler mit den Arbeiten an der Orgel, die in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. Die Kosten dieses ersten Bauabschnitts (neue Windanlage, Reinigung, Restaurierung und Teilrekonstruktion des Pfeifenwerkes) belaufen sich auf 69.570,83 €. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Spender und Spenderinnen, die diese Orgelsanierung laufend unterstützen: Aktueller Spendenstand 60.462,92 €. Viele Aktionen tragen dazu bei, dass dieses Projekt durchgeführt werden kann. Ganz besonders danken wir unserer jungen und dynamischen Ministrantengruppe, die auf dem Adventsmarkt mit ihrer erfolgreichen Waffelaktion 400 € für unsere Orgel gesammelt haben. Der Adventsmarkterlös des Kirchengemeinderates belief sich auf 150 €.
Für das neue Jahr 2019 ist ein zweiter Bauabschnitt mit der Sanierung des Spieltisches geplant. Diese wird von der Orgelbaufirma mit ca. 30.000 € veranschlagt. Wir sind weiterhin dankbar für jede Unterstützung, weil die gesamte Sanierung unserer Orgel komplett aus Eigenmitteln bzw. Spenden finanziert werden muss.
Pfarrer Michael Stork mit Kirchengemeinderat

2018-12-20T16:13:28+00:0020.12.2018|

Weihnachtsgruß

Den Weihnachtsgruß ziert in diesem Jahr ein Bild des Italienischen Malers Lorenzo Lotto. Die Heilige Familie ist in warmen hellen Tönen dargestellt, in einem interessanten Kontrastspiel zwischen Licht und Schatten. Maria und Joseph beten das Kind an, das auf einem Laken in einem Weidenkorb liegt. Davor liegen ein Brotsack und ein kleines Fass, die an die bevorstehende Flucht nach Ägypten erinnern. Vor der Tür öffnet sich die Landschaft. Hirten weiden ihre Schafe. Drei Engel besingen die Szene. Auf der linken Seite, hinter dem Pfosten und im Schatten sieht man ein Kruzifix, das vorwegnehmend an das Leiden Jesu erinnert. Das Holz rechts unten, wo sich die Unterschrift des Autors befindet, ist ein traditioneller Hinweis auf das Kreuz, aber auch auf die Arbeit des hl. Josef. An der Stallwand lehnt eine Leiter. Zwei Tauben sitzen rechts oben unter dem Dach-vorsprung. Jesus kommt in der rauen Wirklichkeit des unwirtlichen Viehstalls mitten in der Nacht zur Welt. „Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron“ (Eingangs Vers zur Christmette). In der größten Dunkelheit lässt Gott uns in seinem Sohn das Licht der Welt aufstrahlen. Der Weidenkorb erinnert an die Kindheit des Mose (Ex 2). Das Matthäus-Evangelium stellt Jesus als neuen Mose, als endgültigen Offenbarer, Gesetzgeber und Lehrer dar. Er ist der Gute Hirt, in dem Gott uns sucht. Lassen wir uns von ihm finden? In seinem menschgewordenen Sohn teilt Gott das Los aller, die heute vor Krieg, Vertreibung, Not, Unmenschlichkeit fliehen – auch zu uns. Lehnen wir sie ab? Verschließen wir Jesus nicht die Tür, der in diesen Menschen hilfesuchend bei uns anklopft! Der Stall symbolisiert das zerfallene Haus Davids, das Jesus als Messias wieder aufbaut. Heute geben viele Ehrenamtliche ihr persönliches Glaubenszeugnis und helfen tatkräftig mit, unsere Kirchengemeinden aufzubauen und lebendig zu halten. Mit dem Kruzifix gibt der Maler uns den Hinweis, wie er Weihnachten versteht: Jesus der Sohn Gottes ist der Retter und Erlöser aller Menschen. Er stößt die Tür zum Leben auf und überwindet Sünde und Schuld, so dass die Welt wahren Frieden erfährt. Lorenzo Lotto hat seiner Komposition die Leiter hinzugefügt. Hier klingt die Entäußerung des Gottessohnes an, die auch unsere Gesinnung prägen soll: „Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich“ (Phil 2, 5-11). Wir dürfen an die Himmelsleiter im Traum Jakobs denken (Gen 28, 11-17): Jesus ist das Tor zum Himmel, er ist der Weg, auf dem wir zu Gott finden. Mit Jesus ist die ganze Menschheit zum Vater erhöht (vgl. Joh 1,51). So kommt unsere Sehnsucht nach ewigem Leben ans Ziel. Und die zwei kleinen Tauben? Sie beobachten die Szene vielleicht so, wie heute viele Menschen Weihnachten erleben: etwas befremdet, distanziert. Werden sie die Möglichkeit nutzen, dem eigentlichen Geschehen etwas näher zu kommen und die Bedeutung der Geburt Jesu besser zu verstehen? Lassen wir Weihnachten nicht verfliegen! Entdecken wir das Geschenk, das Gott uns in seinem Sohn macht. Lassen wir uns auf die Menschwerdung Gottes ein. Werden wir selber zu neuen Menschen nach dem Vorbild Jesu! Nehmen auch wir uns Zeit, ihn anzubeten, zu loben und zu preisen, denn daraus quillt eine Freude, welche die Welt uns nicht geben kann.

Mit Diakon Klaus Friedrich, unseren Pfarramtssekretärinnen Silvia Blankenhorn und Anita Friedrich, wünsche ich Ihnen ein frohes, gnadenreiches Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2019 Gottes Segen und seine spürbare Nähe, Ihr Pfarrer Michael Stork.
Lorenzo Lotto, Anbetung 1523 46×34, 9 cm National Gallery of Art, Washington
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Lorenzo_Lotto_017.jpg

2018-12-20T15:34:52+00:0020.12.2018|

Rorate-Messen in St. Martin Schlier am 5. und 12. Dezember

Es ist eine wunderbare Art, sich der Ankunft des Herrn bewusst zu werden. Mitten in der Hektik der Vorweihnachtszeit bieten die Rorate-Messen eine Besinnung auf das Wesentliche besonderer Art.  Dem Ja Marias zum Willen Gottes, seinen Sohn zu empfangen, wird in der Rorate gedacht und gedankt. Welche Vorfreude ergreift schon den ungeborenen Johannes bei der Begegnung der schwangeren Maria mit ihrer ebenfalls schwangeren Cousine Elisabeth, als er im Mutterleib Elisabeths hüpfte. So durften wir es im Evangelium hören und lassen wir uns doch von dieser Vorfreude auf Weihnachten ergreifen.

Diese Vorfreude war in der nur im Kerzenlicht getauchten Kirche St. Martin bei den beiden Rorate-Messen spürbar. Eine besondere Freude waren die vielen Kinder in der morgendlichen Rorate um 6 Uhr (!), was vor allem Frau Gabriele Held, ihrer Religionslehrerin zu verdanken ist. So war zwar noch so manch‘ Stimmchen bei ihrem Lied „Schalom“  am Altar etwas verschlafen, doch der Friedensgruß wurde dadurch ganz persönlich.

Und persönlich ging es im Anschluss an die morgendliche Rorate-Messe für alle Gottesdienstbesucher im Pfarrstadel weiter. Kuschelig warm – nach einer derzeit leider ungeheizten Kirche – wurde ausgiebig und reichlich an schön adventlich gedeckten Tischen gefrühstückt. Die Auswahl war groß, auch manche Kinderaugen bei so vielen Köstlichkeiten.

Vielen herzlichen Dank daher an alle helfenden Hände. In den Rorate-Messen den Organisten Rainer Reichenbach und Michael Rische, den Mesnern Marc Malmer und Anna Stanisz und den Ministranten Elena und Lorenz Fuchs, Melia Groß, Adriana Pareira Verdes, Sarah Walser und Niclas Bulling. Und natürlich auch herzlichen Dank den Helferinnen vor, während und nach dem Rorate-Frühstück Elke Fuchs, Christiane Erath, Sonja Frick und Galina Dörflinger. Es ging so Hand in Hand, es fühlte sich gar nicht wie Arbeit, es fühlte sich vielmehr wie eine wunderbare Gemeinschaft von älter bis jung in der Vorfreude auf Weihnachten an!

Christine Hengstler, 2. Vorsitzende für den KGR Schlier

2018-12-20T07:40:45+00:0020.12.2018|

Das Friedenslicht von Bethlehem in der Pfarrkirche St. Martin Schlier

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 25 Jahren verteilen die vier Ringverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Advent. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben.

Die Friedenslichtaktion 2018 steht in Deutschland unter dem Motto: „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“.

Das Friedenslicht befindet sich auch in der Pfarrkirche St. Martin in Schlier.

2018-12-20T07:20:37+00:0020.12.2018|

Kirchenheizung in Schlier

Bitte beachten Sie, dass die Pfarrkirche Schlier derzeit nicht beheizbar ist, da die Heizung die gesetzlichen Normen nicht mehr erfüllt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

2018-12-14T10:03:02+00:0014.12.2018|

Mini-Weihnachtsfeier

Schon wieder ein Jahr vorbei. Ein Jahr voller Gruppenstunden, Ausflügen und Festen in der Kirchengemeinde. Um all diesen Ereignissen einen Abschluss zum Ende des Jahres zu bereiten, haben wir ein Fest mit unseren Minis gefeiert. Wir trafen uns am 7. Dezember in unserem Jugendraum, um Leberkäse und mitgebrachte Salate zu essen, Spiele zu spielen, ganz viel Nachtisch zu vernaschen und über das vergangene Jahr zu quatschen. Außerdem wurden die drei Minis belohnt, die das Jahr über am meisten ministriert haben. Leonie Tittel (27 mal), Jessica Rausch (30 mal) und Emilia Rick (32 mal) machten das Rennen. Wir sind stolz auf euch! Den Höhepunkt bildete die Diashow mit allen Bildern des Jahres 2018. Wahnsinn, was wir alles auf die Beine gestellt haben und wie viel wir Minis auch außerhalb der Kirche erlebt haben. Schlittschuhlaufen, Fasnetsparty, basteln, kochen, Schnitzeljagd, Romwallfahrt, Trampolinhalle Ulm, Kürbisschnitzen und vieles mehr.

Hiermit möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, mal allen Oberminis zu danken. Wir sind eine super Truppe, die mit Feuereifer das ganze Jahr versucht, unseren Minis tolle Erlebnisse und Stunden zu bereiten und ich finde, das machen wir total gut J

Ich freue mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was uns erwartet.

Elena Obinger

2018-12-14T09:59:18+00:0014.12.2018|

Kath. Bücherei Schlier

„Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage.

Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.“

Calvin Coolidge (1872-1933), 30. Präsident der Vereinigten Staaten

 

Das Bücherei-Team wünscht Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest

sowie ein gesundes und friedvolles Neues Jahr!

Die letzte Ausleihe in diesem Jahr ist am Freitag, dem 21. Dezember 2018.

Wir haben nach den Weihnachtsferien am Montag, dem 7. Januar 2019, wieder geöffnet.

NEUERWERBUNGEN DIESER WOCHE:

– Inger-Maria Mahlke: Archipel (Roman – Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2018)

– Michelle Obama: Becoming – Meine Geschichte (Biographie)

– Juli Zeh: Neujahr (Roman)

– Alex Capus: Königskinder (Roman)

– Carmen Korn: Zeitenwende (Roman)

– Maxim Biller: Sechs Koffer (Roman)

– Luca Di Fulvio: Als das leben unsere Träume fand (Roman)

– Matt Haig: Wie man die Zeit anhält (Roman)

– Mohsin Amid: Exit West (Roman)

– Nicci French: Der achte Tag (Thriller)

– Nicci Fench: Blauer Montag (Thriller)

– Dietrich Grönemeyer: Weltmedizin – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Heilkunst

– Bas Kast: Der Ernährungskompass – Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema

Ernährung

DVD-AKTION!

DVDs, die am 17. und am 21. Dezember ausgeliehen werden,

müssen erst am 7. Januar zurückgegeben werden.

Das bedeutet, man darf die Filme während der ganzen Weihnachtsferien behalten

und dafür die Ausleihe für nur eine Woche bezahlen.

Profitieren Sie von unserem Angebot!

 DVDs

Hotel Transsilvanien (Kinder – Animation)

Die Legende der Wächter (Fantasy/Abenteuer – FSK ab 6 freigegeben)

Ein Fall für TKKG – Drachenauge (Action/Abenteuer – FSK ab 6 freigegeben)

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Abenteuer/Fantasy – FSK ab 12 freigegeben)

Letzendlich sind wir dem Universum egal (Drama/Fantasy – FSK ab 6 freigegeben)

Indipendence Day 2 – Wiederkehr (Science fiction- FSK ab 12 freigegeben)

Mama mia 2 – Here we go again (Musicalfilm/Komödie – FSK ab 0 freigegeben)

Der Buchladen der Florence Green (Drama/Literaturverfilmung – FSK ab 0 freigegeben)

Bach in Brazil (Drama/Musik – FSK ab 0 freigegeben)

Kingsman – The secret service (Krimi/Science fiction – FSK ab 16 freigegeben)

Kingsman – The golden circle (Krimi/Science fiction – FSK ab 16 freigegeben)

Jussi Adler-Olsen – Erlösung – Flaschenpost von P (Thriller – FSK ab 16 freigegeben)

Ocean´s 8 (Thriller – FSK ab 0 freigegeben)

2018-12-20T08:15:22+00:0010.12.2018|

Firmung 2019

Laudato si´ – Gelobt seist DU, Gott
Mit der Bibel und Jesus auf dem Weg, Gott nachzuspüren
Liebe Firmlinge 2019! Auch im kommenden Jahr wird es in den Kirchengemeinden von Unterankenreute, Schlier, Grünkraut und Bodnegg wieder eine Firmung geben.
Im Moment ist die Firmung vorgesehen am Samstag, den 29. Juni 2019 um 10 Uhr in Bodnegg und um 16 Uhr in Schlier. Im kommenden Jahr wird unser Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst selbst der Firmspender sein. Die Anmeldung zur Firmvorbereitung wird Anfang Februar sein, die eigentliche Firmvorbereitung beginnt dann im März. Mit einem Gebet dürfen wir Euch ganz herzlich dazu einladen, an der Firmvorbereitung teilzunehmen:
„Herr Jesus Christus, wir bitten Dich,
lass die Jugendlichen mutig ihr Leben in die Hand nehmen,
nach den schönsten und sinnvollsten Dingen des Lebens streben
und stets ein freies Herz bewahren.
Hilf ihnen, begleitet und geführt von weisen und großherzigen Menschen,
dem Ruf, den Du an jeden Einzelnen von ihnen richtest, zu folgen,
um ihren Lebensentwurf zu verwirklichen und glücklich zu werden.
Halte ihre Herzen offen für große Träume
und lass sie auf das Wohl ihrer Brüder und Schwestern achten.“
Papst Franziskus

Diakon Klaus Friedrich
Pfarrer Michael Stork

2019-01-18T10:40:05+00:0010.12.2018|