Ein herzliches Dankeschön an den Männergesangverein von Bodnegg…

…wir sind mitten in der Sanierung unseres Wahrzeichens von Bodnegg und freuen uns immer wieder aufs Neue, wenn wir von den einzelnen Hilfsaktionen der Vereine unterstützt werden. Auch der Männergesangverein von Bodnegg hat eifrig für die die Sanierung des Kirchendachs und des Kirchturms gesammelt und konnte so der Katholischen Kirchengemeinde einen Scheck über 950 € für dieses Projekt überreichen.
Vielen lieben Dank an alle Helfer des Männergesangsvereins Bodnegg.
Pfarrer Michael Stork mit dem Kirchengemeinderat

2018-04-27T09:51:39+00:0027.04.2018|

Pfingstnovene 2018 –

Die Pfingstnovene, das Neuntagegebet in den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten bereitet uns auf die Feier des Pfingstfestes vor. Wie sich die Apostel zusammen mit Maria in Erwartung des Heiligen Geistes Im Obergemach versammelten, so versammeln sich in diesen Tagen weltweit Gebetsgruppen, um dem Geist Gottes heut im eigenen Leben und in unserer Welt Raum zu geben.

 „Komme herab, o Heil´ger Geist“

…ist das Thema der diesjährigen Pfingstnovene, des Neun-Tage-Gebets zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Es sind die Anfangsworte der Pfingstseqenz. Eine Sequenz ist ein liturgischer Gesang vor dem Evangelium, der im Mittelalter aus dem Halleluja-Ruf erwachsen ist. Der Text der Pfingstsequenz ist rund 800 Jahre alt und wird dem Erzbischof Canterbury, Stephen Langton, zugeschrieben. In eindringlichen Bildern wird das Kommen des Heiligen Geistes erfleht. Stimmen wir mit großem Vertrauen in dieses Gebet ein und verbinden uns mit all den Menschenm, die auch auf das Wirken des Hl. Geistes vertrauen. So wird eine große Kraft in unseren Beten liegen und Gott wird uns mit seinen Gaben beschenken.  Wir laden Sie herzlich ein, für diese neun Tage (11. – 19. Mai) in der Gebetsgemeinschaft dabei zu sein.

Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen, die eine Gebetszeit leiten und damit die  Novene ermöglichen.
Zum Abschluss der Pfingstnovene feiern wir als Seelsorgeeinheit am Samstag, 19. Mai um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche Schlier die Pfingstvigil.

Zum Abschluss der Pfingstnovene feiern wir als Seelsorgeeinheit am Samstag, 19. Mai um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche Schlier die Pfingstvigil.

 Im Rahmen des Erneuerungsprozesses „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ beten wir um die geistliche Erneuerung unserer Seelsorgeeinheit und aller Getauften. In der Vorbereitung auf das Pfingstfest bitten wir den Heiligen Geist um seine Gaben und die Kraft seiner Liebe, dass wir die Sprache Gottes und unserer Mitmenschen immer besser verstehen.

Ihr Pfarrer Michael Stork

2018-04-27T09:08:11+00:0027.04.2018|

KGR-Einladung

Am Dienstag, 24. April, Beginn 20:00 Uhr, sind in einer öffentlichen Sitzung des Kirchengemeinderats im Kath. Gemeindehaus Grünkraut folgende Tagesordnungspunkte vorgesehen: Beginn mit „Geistlichem Impuls“

1)            Regularien, Feststellung der Beschlussfähigkeit, endgültige Festlegung der Tagesordnung
2)            Protokoll der Sitzung vom 20. März 2018
3)            Jahresbericht Bücherei
4)            Informationen der Kirchenpflege
5)            Berichte aus den Ausschüssen
6)            Sonstige Informationen

Die interessierten Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen. Es schließt sich eine nichtöffentliche Sitzung an.
Pfarrer Michael Stork

2018-04-19T09:53:45+00:0019.04.2018|

„Laudato si´“

Liebe Mitchristen zwischen Bodnegg-Tobel und Schlier-Fuchsenloch!

Auf dem Weg zur Firmstunde nach Bodnegg, in Englisreute, sprang am 11. April die Kilometeranzeige meines Fahrrades von 19.999 km auf 20.000 km.

Ziemlich genau vor einem Jahr, damals auf dem Weg zu einem Taizé-Vortreffen von Firmlingen in Tettnang, ging es von 9.999 km auf die 10.000 km. Dank der Pedelec-Technik war mir also erneut so mancher Kilometer auch ohne Auto möglich. Darüber bin ich doch froh und es tut mir auch gut … und für Natur und Umwelt ist es auch nicht von Schaden!

Im Blick auf Letzteres möchte ich gerne auf einen Vortrag hinweisen von Prof. em. Dr. Bruno Schmid am Fr 27. 04. um 19 Uhr im Kath. Gemeindehaus Heilig Geist in Weingarten: „Laudato si´“ – eine verspätete Enzyklika?

Klaus Friedrich, Diakon

 

2018-04-19T08:42:29+00:0019.04.2018|

Boser-Kapelle Wetzisreute

Die erste Andacht nach der Winterpause findet am Sonntag, den 22.04.2018 um 19 Uhr statt.
An folgenden weiteren Sonntagen in diesem Jahr gestalten wir eine Andacht:
20.05.2018,
17.06.2018,
22.07.2018,
19.08.2018,
23.09.2018,
21.10.2018 und
am 09.12.2018 (Adventsandacht).

Das Kapellenteam

2018-04-18T23:42:15+00:0013.04.2018|

Wir feiern Ostern in der Kindertagesstätte St. Maria Unterankenreute

Mit großer Freude sangen die Kinder bereits schon Anfang März das Lied vom Stups, dem kleinen Osterhasen.

Dadurch war das Thema für die Wochen bis Ostern schon bestimmt.

„Wir warten gespannt auf  Ostern“.

In den letzten Wochen drehte sich in der Kindertagesstätte nun alles um das Osterfest. Die Kinder haben Ostereier bemalt und Palmen gebastelt.

Ein herzliches Dankeschön an den Elternbeirat, der das Palmenbasteln organisiert und mit den anderen Eltern durchgeführt hat.

Wir haben uns Bilderbücher zu Ostern angeschaut, unsere Fenster gestaltet, Lieder gesungen und noch vieles mehr. Außerdem hörten wir Geschichten über Jesus, wie z.B. der Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl, der Kreuzweg und die Auferstehung. Hierzu gestalteten die Kinder Legebilder, um das Gehörte zu sehen und wiederum zu begreifen.

Am Donnerstag vor Ostern war es dann endlich soweit – die Kita- Osterfeier steht vor der Türe.

Für den Beginn des Tages haben die Eltern ein Frühstückbüffet für jede Gruppe mitgebracht. Es gab Zopfbrot, Butter, Marmelade und Kakao – das war lecker!

Und dann war es endlich soweit! Der Osterhase war da und hat wegen des schlechten Wetters viele bunte Eier im Turnraum in ein riesengroßes Nest gelegt. Für jedes Kind war ein Osterei dabei.

Und wer war da noch da? Ein Kind brachte seinen echten Hasen zu Besuch mit. War es vielleicht der Helfer vom Osterhasen?

Wer weiß… das ist und bleibt vermutlich ein Geheimnis…

2018-04-13T06:19:26+00:0012.04.2018|

Aus Asien zurück

In der Osterzeit (in der Octave ist man noch der Brave) einen Artikel über den Martini-Markt zu schreiben, mag zunächst irritierend wirken. Doch ohne ihn und die großzügige Unterstützung vom Senioren-Nachmittag, dem Katholischen Frauenbund Schlier u. Unterankenreute, Herrn Pfarrer Stork und so manchem lieben Menschen aus der Seelsorgeeinheit Vorallgäu hätte es für viele Menschen in Myanmar kein frohes Osterfest gegeben. Dafür sage ich sehr herzlich Danke.

Ich komme gerade aus dem krisengeschüttelten Land zurück, in dem trotz aller Bemühungen um eine demokratische Staatsform das Militär das Heft weiter fest in der Hand hält. Bürgerkrieg, Vertreibungen, Verfolgung und Gewalt sind an der Tagesordnung, gut verborgen vor den Touristen. Aber die Kinder, die Frauen, die Mütter sind oft in größter Not und brauchen Hilfe und Unterstützung jetzt und nicht erst, wenn die Friedensbemühungen eventuell Erfolg zeigen.

96 Frauen, die Unbeschreibliches erlebt haben, alle schwanger, Christinnen, Buddhistinnen, Hindu-Frauen und Muslima konnten gut behütet und medizinisch versorgt ihre Babys zur Welt bringen. Damit auch in Zukunft viele Frauen und junge Mädchen, oft erst 13 Jahre alt , in Sicherheit gebracht werden können, haben wir einen Fund angelegt, denn viele Frauen in großer Not werden folgen; Vergewaltigung wird als Kriegsmittel eingesetzt, immer mehr Frauen werden nach Thailand oder China entführt, Einigen gelingt Gott sei Dank eine meist abenteuerliche und lebensgefährliche Flucht.

In seiner Osterbotschaft  wies Kardinal Charles Bo auf die Tausenden Opfer von Menschenhandel hin, die als „ moderne Sklaven“ in Nachbarländer verkauft werden.

Alle Helferinnen, die mit den jungen Frauen ins Krankenhaus gehen, für sie einkaufen und ihnen bei jedem Problem zur Seite stehen, tun das ehrenamtlich und unentgeltlich. Unser Traum ist es, ein Haus zu kaufen, bzw. zu bauen, damit die Frauen auch nach der Geburt länger dort bleiben können. Nicht alle können problemlos in ihre Dörfer zurückkehren.

Auch die Waisenhäuser können nicht mehr alle Kriegswaisen aufnehmen; hier arbeiten wir an einer Lösung. Doch das ist eine andere Geschichte, eine von vielen, wo Hilfe dringend notwendig ist.

An dieser Stelle möchte ich noch eine kleine Geschichte erzählen, die mich besonders berührt hat und die in die Osterzeit passt.

„Nur ein hartgekochtes Ei…….“

Die Don Bosco Schwestern am Stadtrand von Mandalay entdeckten den dreijährigen Win (an einem Mittwoch geboren) am Straßenrand sitzend; er spielte hingebungsvoll mit Steinen und Sand. Seine Eltern arbeiten im Straßenbau, für einen Tageslohn von 2 US-Dollar für die Mutter und 3 US-Dollar für den Vater. Nachts leben sie unter einer blauen Plastikplane. Win kann tagsüber nun in den Don Bosco-Kindergarten gehen und bekommt die Mahlzeiten dort aus unserem Mittagsmahl-Programm.

Selig saß er vor seinen beiden Essgeschirren. Doch zu meinem großen Erstaunen schloss er eines der Töpfe wieder mit Bedacht. Als wir ihn fragten, ob er das denn nicht essen wolle, strahlte er uns an und meinte, dieses gekochte Ei würde er abends seiner may may, seiner Mami mitbringen. Erst als ich ihm versprach, seiner may may noch ein Ei zu kochen, verspeiste er es mit Genuss. Das selige Lächeln, das er mir schenkte, als ich ihm wenig später das noch warme Ei in seine Händchen legte für seine may may wird mir immer in Erinnerung bleiben und mich nie aufgeben lassen, auch wenn der Weg oft steinig ist.

„ Es hat keinen Sinn, über die Übel der Welt zu klagen. Wir müssen mithelfen, sie zu beheben“ Don Bosco

Angela Jacobi

www.jacobi-stiftung.de

 

2018-05-17T08:54:54+00:0006.04.2018|