Über Blankenhorn

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Ostergruß

Die Dreifaltigkeit”, 1523 Öl auf Leinwand, 170 × 115 cm.
Bergamo, S. Alessandro della Croce, Sakristei
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lorenzo-Lotto-Trinita.jpg
Lorenzo Lotto * 1480 in Venedig ist bedeutender Maler der Hochrenaissance. Er arbeitete ab 1513 in Bergamo, wo er die glücklichsten Jahre erlebte und seinen ganz eigenen Stil fand. Hier schuf er 1523 die Heiligste Dreifaltigkeit (Sakristei von San Alessandro della Croce). Während zeitgenössische Künstler noch den Gnadenstuhl malen – Gott Vater hält das Kreuz mit seinem gemarterten Sohn in Händen, über dessen Haupt der Heilige Geist schwebt – stellt Lotto die Heiligste Dreifaltigkeit ganz anders dar: im offenen Himmel sehen wir die Lichtgestalt des Vaters, der segnend seine Hände ausbreitet. Der Gekreuzigte steht auf einem Regenbogen. Als Auferstandener schaut er den Betrachter gütig an, und zeigt ihm seine Wundmale, die sagen: „Sieh, was ich aus Liebe zu Dir erduldet und überwunden habe. Ich bin für Dich Mensch geworden und in die Geschichte eingetreten. Ich lebe und leide mit Dir, nehme den Tod auf mich und überwinde ihn für Dich“. Über Jesus schwebt der Heilige Geist, die Schöpferkraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat. Dieser Geist wurde auch uns in Taufe und Firmung geschenkt, damit wir Jesus auf seinem Weg nachfolgen und als seine Zeugen leben können. Lorenzo Lotto ist es gelungen, in seiner Dreifaltigkeit die Schönheit unseres christlichen Glaubens darzustellen: diese Welt und unser Leben haben einen Sinn und ein Ziel. Gott tritt aus sich heraus, spricht zu uns, gibt sich zu erkennen, offenbart uns sein innerstes Wesen, das ganz Liebe ist. Unsere Antwort kann nur darin bestehen, dass wir uns auf diese Liebe einlassen. Die verklärten Wundmale Jesu zeigen: Gott hat sein Werk der Erlösung im österlichen Geheimnis vollendet. Nur die Liebe Gottes kann diese Welt und uns Menschen heilen und erlösen. Jesus hat uns die Lösung gebracht und vorgelebt: der Weg der Erlösung der Welt und der Menschen besteht darin, dass wir Gott erlauben, uns voller Liebe an sich zu ziehen, seine Liebe annehmen, uns von ihr erfüllen und in eine neue Schöpfung verwandeln lassen. So stellt Gott unsere verloren gegangene Gottebenbildlichkeit wieder her. Dann werden wir Gottes Liebe beantworten: als neue Menschen Gott so lieben, wie er es verdient. Dann werden wir alle Menschen so lieben wie er, und ohne Abstriche für ihr Recht auf Leben eintreten, so dass auch sie zu
einem Leben in Würde auf(er)stehen können.

Mit Diakon Klaus Friedrich und unseren Sekretärinnen Silvia
Blankenhorn und Anita Friedrich, wünsche ich Ihnen ein frohes, gnadenreiches Osterfest, das Leben und die Freude des auferstandenen Herrn, und seinen Geist der Liebe, der aus uns neue, österliche Menschen macht, Ihr Pfarrer Michael Stork.

 

 

 

 

2019-04-12T10:28:53+00:0012.04.2019|

Pfarreierneuerung – wie ist das möglich?


In unserer Seelsorgeeinheit haben inzwischen mehrere Glaubens-Alpha-Kurse stattgefunden, in denen sich Menschen intensiv mit ihrem Glauben auseinandersetzen und sich über persönliche Wege zu Gott und der Kirche austauschen. Zur Vertiefung dieser Erfahrungen stellte das Institut für Neuevangelisierung des Bistums Augsburg den diesjährigen Studientag unter das Thema „Wer A(lpha) sagt, muss auch B(eta) sagen. Was kommt nach dem Alphakurs?“. Er fand am Samstag, 9. Februar in Augsburg statt. Eingeladen waren haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarreien sowie alle am Glauben Interessierten. Auch aus unserer Seelsorgeeinheit haben Interessierte zusammen mit Herrn Pfarrer Stork an diesem Studientag teilgenommen.
Durch das aus Kanada stammende Buch „Divine Renovation“
(dt.: „Wenn Gott sein Haus saniert“) ist in Deutschland inzwischen eine lebhafte Beschäftigung mit diesem Konzept zur Erneuerung katholischer Pfarreien angeregt worden.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Studientages war:  „Wir wollen Wege suchen, wie Alphakurse im Rahmen einer Pfarreierneuerung (zum Beispiel „Divine Renovation – James Mallon“) zu einem wichtigen Element der Neuevangelisierung werden können.
In Referaten und neun verschiedenen Workshops erhielten über 360 Teilnehmer/Innnen sehr gute Anregungen, wie Erneuerung funktionieren kann und in anderen Gemeinden schon in die Praxis umgesetzt wurde.
Eine Eucharistiefeier mit Domvikar Dr. Florian Markter, dem Leiter des Institutes für Neuevangelisierung im Bistum Augsburg, bildete den Abschluss des Studientages.
Wenn auch Sie sich dafür interessieren, können sie sich über den Inhalt der Vorträge informieren unter: www.horeb.org/podcasts/podcasts/sondersendungen/events
1. Vortrag:
„Macht alle Menschen zu meinen Jüngern“ – wie geht das? beim Studientag Neuevangelisierung. (09.02.2019)
Zeugnis (09.02.2019)
2. Vortrag: „Neuorientierung und Rollenverständnis in Kirche und Pfarrei – Ansichten eines Laien“ (09.02.2019)
3. Vortrag: „Erste Schritte mit Divine Renovation in einer deutschen Pfarrei“ (09.02.2019)

2019-02-28T15:35:04+00:0028.02.2019|

Bodnegger Betreuungsangebot „Martinus-Treff“

Das 2016 unter Trägerschaft der Katholischen Kirche St. Ulrich und Magnus in Bodnegg eingeführte Betreuungsangebot, der sog. „Martinus-Treff“,  ist bei der Einwohner­­versammlung im  Januar auf großes Interesse gestoßen. Es wurde festgestellt, dass diese Einrichtung in der Gemeinde stärker wahrge­­nommen werden müsse.

Beim Martinus-Treff handelt es sich um ein Betreuungs- und Entlastungs­angebot in der Gruppe, das vom Landkreis Ravensburg zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI i. V. m. §§ 6, 10 UstA-VO für pflegebedürftige Personen (körperlich, kognitiv und psychisch) anerkannt ist. Voraussetzungen sind eine fachliche und psychosoziale Anleitung mit Begleitung und Unterstützung der eingesetzten Personen (persönlich geeignete, ausgebildete bürgerschaftlich Tätige) durch eine qualifizierte Fachkraft (insbesondere Pflegefachkraft, Heilerziehungspfleger/in).

Damit dienen die wöchentlichen Treffen vorrangig der Förderung des Wohlbefindens und der Vorbeugung von Isolation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch der Entlastung ihrer Angehörigen. Gemeinsam wird musiziert, gesungen, erzählt, vorgelesen, gespielt, gelacht, das Gedächtnis trainiert und Bewegungsübungen durchgeführt, mal ein Spaziergang durchs Dorf gemacht und abschließend zu Mittag gegessen. Das Essen wird jeweils frisch gekocht aus der dem Rathaus gegenüber liegenden Schulküche geholt.

Die Angebote orientieren sich an dem gesundheitlichen Zustand und den Wünschen der teilnehm­enden Menschen. Sie berücksichtigen ihre Biographie und die individuellen Lebens­gewohnheiten.

Treffpunkt: Jeden Mittwoch von 10.00 – 13.00 Uhr
im Rathaus-Sitzungssaal, Dorfstr. 18, Bodnegg.
Programm-Beitrag:  18,00 €;  Fahr- und Abholdienst: 3,50 €

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf Wunsch und Anmeldung von einem Fahrdienst der Betreuungsgruppe abgeholt und nach Hause gebracht.

Eine Kostenerstattung kann bei der Pflegekasse beantragt werden.

Interessenten – auch zum Schnuppern – sind in der Gruppe herzlich willkommen;  Angehörige werden gerne beraten.

Ein großes Anliegen der Martinus-Treff-Einsatzleitung ist die Verstärkung ihres Teams. Hierfür werden dringend Fachkräfte mit pflegerischer Ausbildung sowie Helferinnen und Helfer für die wöchentlichen Treffen gesucht.

2019-02-14T10:39:05+00:0014.02.2019|

Grüße von Jonathan Binetsch an die Kirchengemeinde Bodnegg

Jonathan Binetsch konnte Anfang des Jahres Spendengelder von 1350 €, die unter anderem aus der Sonderkollekte von Bodnegg im Dezember für das Mount Rosary Krankenhauses kamen, an Monsignore Pinto und Schwester Prescilla D’Mello übergeben.
Die Freude war riesengroß. Mit den Spenden aus Deutschland kann nun ein weiterer Teil der Kosten abbezahlt werden. Mit der gemeinsamen Hilfe aus Deutschland, die von den Freunden von Mount Rosary (Verein der Freunde und Förderer der Station Mount Rosary in Moodbidri/Indien) und der Kirchengemeinde Bodnegg kommt kann das Krankenhaus tatsächlich dieses Jahr vollständig in Betrieb genommen werden. Monsignore Pinto hat in einer Heiligen Messe die Spendenaktion gelobt und im Gebet allen Spenderinnen und Spendern gedankt.

Herzlichen Dank an die ganze Pfarrgemeinde und ganz besonders Pfarrer Stork für seinen Einsatz für das Projekt. Father Pinto betonte erneut, dass jeder aus der Pfarrgemeinde Bodnegg eingeladen ist, die Einrichtung in Südindien zu besuchen bei kostenloser Verpflegung und Unterkunft. Oder jemand bleibt für eine längere Zeit in Mount Rosary für einige Wochen Freiwilligenarbeit wie ich es getan habe.
Weitere Informationen auch unter www.mount-rosary.de
Jonathan Binetsch

2019-02-08T10:21:12+00:0008.02.2019|

Laudato si´ – Gelobt seist DU, Gott Mit der Bibel und Jesus auf dem Weg, Gott nachzuspüren

Liebe junge Firmkandidaten 2019!
Ihr habt nun die Einladung zur Firmvorbereitung und Firmung erhalten. Auf diesem Wege sei noch einmal an die Anmeldetermine am Mittwoch, 06. Februar im Pfarrbüro Schlier und am Freitag, 08. Februar im Kath. Gemeindehaus in Grünkraut jeweils von 17 bis 18:45 Uhr erinnert. Firmlinge, die keine Einladung erhalten haben, melden sich bitte im Pfarrbüro (Tel. 07520 -2145). Es gibt nun einen Zusatztermin in Bodnegg am Montag, 04. Februar von 17 bis 18 Uhr im dortigen Pfarrbüro.Die beiden Elternabende sind am Montag, 11. Februar im Pfarrstadel in Schlier und am Mittwoch, 13. Februar im Kath. Gemeindehaus in Grünkraut, jeweils um 19:30 Uhr.
Vieles von diesem Weg der Firmvorbereitung ist ausgedrückt in einem Gebet von Papst Franziskus, der in der vergangenen Woche beim Weltjugendtag in Panama gewesen ist. Gerne sei es daher noch einmal niedergeschrieben und im Herzen mitgesprochen:

 

„Herr Jesus Christus, wir bitten Dich,

lass die Jugendlichen mutig ihr Leben in die Hand nehmen,

nach den schönsten und sinnvollsten Dingen des Lebens streben

und stets ein freies Herz bewahren.

Hilf ihnen, begleitet und geführt von weisen und großherzigen Menschen,

dem Ruf, den Du an jeden Einzelnen von ihnen richtest, zu folgen,

um ihren Lebensentwurf zu verwirklichen und glücklich zu werden.

Halte ihre Herzen offen für große Träume

und lass sie auf das Wohl ihrer Brüder und Schwestern achten.“

Papst Franziskus

 

Diakon Klaus Friedrich

Pfarrer Michael Stork

2019-01-29T10:53:03+00:0029.01.2019|

Pater Domenico da Cese – ein Vortrag von Schwester Petra-Maria Steiner

Die katholische Seelsorgeeinheit Vorallgäu hat letzten Mittwoch zum Vortrag über Pater Domenico da Cese (1905 – 1978) eingeladen. Mitreißend und sehr berührend erzählte Schwester Petra-Maria Steiner, Ordensfrau von der Ordensgemeinschaft Vita Communis vom Leben des Pater Domenico, dem Freund und geistlichen Bruder des bekannteren Pater Pio. Die Lebendigkeit des Vortrags rührt auch daher, dass Schwester Petra-Maria hauptsächlich in Manoppello, dem Ort des Volto Santo – dem geheimnisvollen Muschelseidentuch mit dem Antlitz Jesu Christi – lebt. So ist es auch das Volto Santo, das Schwester Petra-Maria mit Pater Domenico da Cese verbindet, denn er wurde 1966 gegen seinen Willen von den Oberen seines Kapuzinerordens nach Manoppello entsandt. Mit vielen persönlichen Erzählungen, Anekdoten, Bildern und Filmchen wurde der außerordentliche Lebensweg des Paters, der von einem tiefen Glauben und großer Demut geprägt war, anschaulich und sehr kurzweilig vorgetragen. Schwester Petra-Maria, die vom Vatikan für die Recherche zur Seligsprechung von Pater Domenico beauftragt wurde und Herausgeberin eines Bildbandes über ihn ist, konnte auch von seinen wundersamen Gaben berichten. Er war tatsächlich ein besonderer Mensch, dieser Pater Domenico da Cese und fast will man sagen, er war ein Heiliger. Aber dies zu beurteilen steht nur dem Vatikan zu und für den ersten Schritt, die Seligsprechung arbeitet Schwester Petra-Maria mit ganzem Herzen. Es sind eben die Heiligen, die nicht umsonst so heißen, da sie viel Heil in unser Leben, in unsere Welt bringen können. Und dieses Heil hat uns Schwester Petra-Maria an diesem Abend einmal mehr spüren lassen.

Den Abschluss des Vortrages bildete ein Foto vom Segen mit dem Antlitz Christi auf seinem Schweißtuch durch Gerhard Ludwig Kardinal Müller und den Erzbischöfen Bruno Forte aus Chieti-Vasto in den Abruzzen und Salvatore Cordileone aus San Franzisco in Kalifornien. Dieser einmalige Segen der drei Bischöfe machte uns in Erinnerung an den letztjährigen Vortrag über das Volto Santo von Schwester Petra-Maria noch einmal deutlich, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde am Ende der Tage nicht Buch geworden ist, sondern Mensch.

Christine Hengstler, 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats Schlier für die Seelsorgeeinheit Vorallgäu

2019-01-30T07:32:46+00:0029.01.2019|

FSJ in der Seelsorgeeinheit

Die Seelsorgeeinheit Vorallgäu bietet für das kommende Kindergartenjahr 2019/ 2020 attraktive Ausbildungsplätze und die Möglichkeit für ein FSJ in ihren katholischen Kindergärten an
Die Seelsorgeeinheit Vorallgäu stellt in seinen Kirchengemeinden Bodnegg, Schlier/Unterankenreute, und Grünkraut Kitaplätze zur Verfügung und nimmt somit den Auftrag zur Bildung und Erziehung von Kindern im Elementarbereich wahr. In modernen Räumlichkeiten spielen und toben täglich Kinder vom Krippenalter bis zum Vorschulalter in unterschiedlichen Betreuungsformen.
Du hast Interesse an der Arbeit mit Kindern im Elementarbereich und bringst Dich gern in ein Team ein? Du möchtest eine bezahlte Ausbildung im sozialen Berufsfeld oder Dich ein Jahr im Erziehungsbereich orientieren? Du suchst einen Platz fürs Anerkennungsjahr und beendest somit bald Deine Ausbildung zur/m Erzieher/in oder Kinderpfleger/in? Dann bewirb Dich jetzt auf unsere freien Stellen ab 01.09.2019:
Ausbildungsplätze PIA (Praxisintegrierte Ausbildung Erzieher/in)
Kita St. Martin, Kita St. Maria, Montessori Kinderhäuser Grünkraut, Kindergarten St. Martinus
Anerkennungsjahr zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in oder Kinderpfleger/in
Kita St. Martin, Kindergarten St. Martinus
FSJ/Bufdi
Kita St. Martin, Kita St. Maria, Montessori Kinderhäuser Grünkraut
Eine kompetente Anleiterin begleitet Dich während Deiner Ausbildung. Attraktive Vorteile bei der Anstellung in katholischer Trägerschaft erwarten Dich, z.B. Abschlussprämie für PIAs nach bestandener Abschlussprüfung oder die Chance zur Übernahme aus dem Ausbildungsverhältnis, sofern möglich. Es erwartet Dich eine interessante Tätigkeit im Kitabereich, die zwar ab und zu anstrengend aber meistens spannend, abwechslungsreich und bereichernd ist.
Nähere Infos zu den Einrichtungen erfährst Du unter: http://www.unsere-seelsorgeeinheit.de
Bitte sende Deine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Angabe Deiner Konfession an das Kirchliche Verwaltungszentrum Kißlegg, Zeppelinstraße 4, 88353 Kißlegg, Frau Tamara Gratzer, 07563/ 91348-47, tgratzer@kvz.drs.de.
Bei Rückfragen zum Kindergarten steht Dir die jeweilige Kindergartenleitung zur Verfügung:
Kita St. Martin Schlier, Frau Susanne Rieser: 07529/ 3632
Kita St. Maria Unterankenreute, Frau Lisa Allgaier: 07529/ 827
Kindergarten St. Martinus Bodnegg, Frau Corinna Bielau: 07520/ 2370
Montessori Kinderhäuser Grünkraut, Frau Manuel Pöll-Lorenz: 0751/ 67320

2019-01-18T10:53:25+00:0018.01.2019|

Laudato si´ – Gelobt seist DU, Gott Mit der Bibel und Jesus auf dem Weg, Gott nachzuspüren

Liebe – mögliche – Firmlinge des Jahres 2019!
Es war vor 800 Jahren, also im Jahre 1219 als sich ein kleiner italienischer Mönch aus Assisi aufmachte, um zum mächtigen Sultan nach Ägypten zu gehen. Franziskus war sein Name. Er lebte einen christlichen Glauben, der sich sehr von denen der Kreuzfahrer unterschied. Deren Gewalt lehnte er entschieden ab. Da hatte er in seinem jungen Leben hinzugelernt. Mutig und friedlich ging er zum Sultan, um mit diesem über den Glauben an Gott ins Gespräch zu kommen. Er konnte den Sultan zwar von seinem Glauben nicht überzeugen, aber er war stattdessen von mancher Gläubigkeit der Muslime beeindruckt.
Im religiösen Glauben sind wir bis heute nie am Ende. Da dürfen wir ein Leben lang hinzulernen – in jedem Alter!
Die der Firmung vorausgehende Firmvorbereitung soll Euch helfen, über den Glauben an Gott einmal nachzudenken. Wir wollen mit Hilfe der biblischen Überlieferung und Jesu Verkündigung ins Gespräch über den christlichen Glauben kommen. Sei es hier vor Ort, sei es in Taizé in den Bibelgruppen.Herzliche Einladung an Euch junge Menschen an der Firmvorbereitung teilzunehmen – und herzliche Einladung an erwachsene Mitmenschen euch auf diesem Wege eine Zeit lang zu begleiten.

Klaus Friedrich, Diakon

2019-01-18T10:42:50+00:0018.01.2019|

Benefizkonzert und Spende der Superlative

Die offizielle Übergabe der stolzen Summe von 1.953,50 € am 04. Januar 2019 an Herrn Pfarrer Michael Stork als Beitrag zur Sanierung der prachtvollen Barockkirche St. Ulrich und Magnus durch Klaus Kühn vom Männergesangverein, Carina Müller vom Musikverein, Roswitha Boneberg-Behling als Vertreterin der Schola sowie Franz Schellinger, Vorsitzender des Bodnegger Kirchenchors bildete den krönenden Abschluss eines wunderbaren Benefizkonzerts in der Bodnegger Pfarrkirche.

Die Idee für diese gemeinsame Spenden-Aktion zugunsten der Kirchensanierung hatte Klaus Kühn vom Männergesangverein Bodnegg. Unter seiner und der Federführung des Musikvereins Bodnegg übten sie in Kooperation mit dem Kirchenchor und der Schola eine Aufführung ein, die gelungener und schöner hätte nicht sein können.

Das Benefizkonzert fand am 17. November in dem innen gerade fertig gestellten Gotteshaus statt. Allein schon die Kirche erstrahlte in besonderem Glanz und Helligkeit, gerade so, als hätte sie sich auf genau diesen Moment vorbereitet, um zu sagen, „Seht her, wie schön ich geworden bin.“

Und schnell gesellte sich zu dem visuellen auch der hörbare Genuss. Mit „Rock my soul in the bossom of Abraham“ bildeten die drei Chöre gemeinsam den schwungvollen Auftakt für den kurzweiligen musikalischen Ablauf.

Frisch, fröhlich, temperamentvoll und professionell übernahm der Kirchenchor unter Leitung von Elena Igel  mit „Hymn“ von Barclay James Harvest;  „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ und „Gabriellas Song“.

Die Frauen-Schola unter Leitung von Almut Gebert führte im Altarraum der Kirche den musikalischen Reigen gefühl- und ausdrucksvoll mit  „Irgendwas bleibt“ von Stefanie Kloos, Andreas Jan Nowak und Johannes Stolle; „Let It Be“ von  John Lennon und Paul McCartney; „Nobody Knows“,  Spiritual sowie „Hallelujah“ von Leonard Cohen weiter. Der Chor wurde gekonnt  von Almut Gebert mit Klavier, von Uwe Gebert mit Fagott und von Michael Behling mit Gitarre begleitet.

Wohlklingend, von besinnlich bis modern stellte der Männergesangverein unter der Leitung von Frau Alimat Rettig mit „Abendfrieden“ von  Friedrich Smetana;  „Kloster Grabow“ von  Carl Loewe; „Ich bete an die Macht der Liebe“ von  D. Bortniansky und „Ihr von morgen“ von Udo Jürgens sein Können unter Beweis.

Viel Applaus erhielten die Chöre und die Musikkapelle auch von ihrem gemeinsam dargebotenen Stück  „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber.

Mit furiosem und klanggewaltigem Abschluss – ebenso mit spürbarem Spaß – bewiesen die rund 70 Musikerinnen und Musiker der Musikkapelle Bodnegg  unter ihrem Dirigenten Nicolas Köb mit „Sedona“ von Steven Reineke;  „Concerto D’Amore“ von Jacob de Haan und „Cassiopeia“ von Carlos Marques ihre Vielseitigkeit.

Laut Herrn Köb eine „Bewährungsprobe“ für die Haltbarkeit von Putz  und Balken, was so manchen bewegte, seinen Blick nach oben zu richten, ob irgendwo irgendetwas wackelt.

Die Besucherinnen und -besucher zeigten sich begeistert von der gemeinsamen Leistung der Akteure  mit dem abwechslungsreichen und gut aufeinander abgestimmten Programm. Mit lang anhaltendem Beifall und einem Schein in die „metallempfindliche“ Spendentuba belohnten sie Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker.

Pfarrer Michael Stork und der Kirchengemeinderat sagen „Vergelt’s Gott“ und bedanken sich von Herzen für diese wunderbare Aktion, ebenso für die großzügige Spende, die der Kirche und somit wieder der Kirchengemeinde zugutekommen wird.

2019-01-14T10:20:51+00:0014.01.2019|

Die Sternsingeraktion 2019

In diesem Jahr waren die Sternsinger wieder mit 35 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 16 Jahren in unserer Gemeinde unterwegs. Der Aussendungsgottesdienst fand am 31.12.18 statt. Zwei Tage lang, sind die Sternsinger motiviert von Haus zu Haus gezogen, haben ihre Lieder und Sprüche vorgetragen und damit den Menschen Gottes Segen gebracht. Unter dem diesjährigen Motto der Sternsinger „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ gingen die Spenden in erster Linie an behinderte Kinder in Peru, um ihre Not zu lindern.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

  • Frau Baumann, für die Instandhaltung, Verteilung und Reinigung der Gewänder
  • Herrn Schiele, der mit den Sternsingern die Lieder einstudiert hat.
  • Allen Fahrern und Fahrerinnen, ohne die wir nicht alle Menschen in unserer Gemeinde erreichen würden
  • Metzgerei Buchmann, von der wir beste Verpflegung erhalten haben
  • Team der Förderschule für die Benutzung der Räume; es machte uns vieles leichter
  • Frau Monika Junker und Ulrike Pichotta für die große tatkräftige Unterstützung vor und während der ganzen Sternsingeraktion –wir sind sehr froh darüber.

Der größte Dank geht an die fleißigen Sternsinger. Nur durch Euch Sternsinger war diese Aktion möglich.
Und natürlich ein herzliches Dankeschön an alle Spender und Spenderinnen. Die Kirchengemeinde Bodnegg kann einen Gesamtspenden-Betrag von 7.350,35 € an das Missionswerk für notbedürftige Kinder in Peru und weltweit überweisen.
Es kommt immer wieder vor, dass Häuser übersehen werden. Dafür bitten wir um Verständnis.
Das Team der Oberministranten

2019-01-14T10:09:32+00:0014.01.2019|